
T’ai Chi Chuan ist ein wesentlicher Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wird auch als „Schattenboxen“ oder als „Meditation in Bewegung“ beschrieben. Die Ursprünge des T’ai Chi stammen aus den Bewegungsabläufen des Kampfsports und waren viele Jahrhunderte Geheimwissen der Klöster und Familien der T’ai Chi Meister. Es ist von der Philosophie und der gesundheitsfördernden Wirkung verwandt mit Qigong oder auch Yoga. T’ai Chi wird langsam und mit hoher Aufmerksamkeit ausgeführt. Wenn man Menschen beim T’ai Chi- Üben beobachtet, wirken die Bewegungen fließend, konzentriert und energiegeladen. Schon nach kurzer Zeit sind die positiven, entspannenden Wirkungen sowohl körperlich als auch geistig spürbar. Beispielsweise können Verspannungen dadurch gelöst und die allgemeine Muskulatur gestärkt werden. Auch das Stresslevel wird gesenkt und der Geist wird ruhiger, gelassener, klarer und wacher.

Wie wird geübt und was wird benötigt?
Zu Beginn lernen wir mit gezielten Übungen die Grundprinzipien des T’ai Chi kennen. Dadurch stärken wir die Muskulatur, fördern die Beweglichkeit, die (innere) Balance und lockern die Gelenke. In einem zweiten Schritt üben wir die Bewegungsabfolge der sogenannten „Kurzen Form im Yang Stil“ kombiniert mit kurzen Sequenzen und Qigong Übungen. Das Lernen in der Gruppe ist dabei abwechslungsreich gestaltet und macht viel Freude. Grundsätzlich können alle Menschen jeden Alters T’ai Chi lernen und man braucht kein weiteres Zubehör oder besondere Voraussetzungen. Ich empfehle bequeme Kleidung zu tragen und Sportschuhe oder dicke Socken in der Halle.
Aktuell biete ich Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene über den Sportverein Blau-Weiss Hollage an:
Mittwoch, 19.00 Uhr – Fortgeschrittene
Weitere Kurse oder Trainings auf Anfrage möglich.
Weitere Infos zum Kurs und zur Anmeldung gibt es hier:
